rudolf-maresch.de „Sich von der Macht der anderen und auch nicht von der eigenen Ohnmacht dumm machen lassen.“ - Th.W.Adorno
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» Renaissance der Utopie. Zukunftsfiguren des 21. Jahrhunderts
Renaissance der Utopie. Zukunftsfiguren des 21. Jahrhunderts
Zu beziehen bei Amazon.de

» Dokumentationen:
Inhalt: Renaissance der Utopie

Rudolf Maresch, Zeit für Utopien

Peter Glotz, Rückblick auf das 21. Jahrhundert. Entwurf für ein Schweizer Geschichtsbuch Auflage 2080
Konrad Lischka, Es wäre unbedingt ein Leben mit mehr Sinn. Businessplan für imaginäre Unterhaltungs-Umwelten von „Senseful Recreation Services“
Claus Leggewie, Afrika. Vom Nicht-Ort der Welt zum Kontinent der Zukunft
Gundolf S. Freyermuth, Designermutanten & Echtzeitmigranten. Mit der Digitalisierung eskaliert der Prozess neuzeitlicher Individuierung zur Utopie des virtuellen Menschen
Francis Heylighen, Das Globale Gehirn als neue Utopia
Janko Röttgers, Die Zukunft des Internets
Charles J. Lumsden, Das Posthumane Zeitalter: Das Spiel der Werkzeuge und das genomische Vergessen einer utopischen Spezies
Mercedes Bunz Die Utopie der Kopie
Florian Rötzer, In Parasitopia
Hubert Mania, Baudrillards Pfeife
Hans-Arthur Marsiske, Lockruf des Alls
Goedart Palm, Die Zukunft des Krieges
Guillaume Paoli, Die Hinterbliebenen

Der Klub der Utopisten


» Informationen:
Utopien scheinen aus der Mode gekommen. Kriege, ökologische Katastrophen und zunehmende Ungleichheiten nähren Apathie und Pessimismus. Zwar gibt es Stimmen, die teilweise lautstark bekunden, daß eine andere Welt möglich sei, aber es fehlen die Visionen, das Katapult, das aus der Gegenwart trägt.
Vergangene Utopien sind hauptsächlich deswegen gescheitert, weil sie zu unrealistisch waren. Sie haben die Komplexität der sozialen Evolution und die Widersprüche der menschlichen Natur nicht in Betracht gezogen und so zu spektakulären Verfehlungen geführt. Jüngste Entwicklungen, wie beispielsweise in der Evolutionspsychologie oder der Theorie komplexer Systeme, geben uns inzwischen aber grundlegendere Einsichten in solche Komplexitäten.
Neue Utopien haben diese Ergebnisse zu berücksichtigen. Andererseits sollte eine Utopie auch unmittelbar ansprechen. Hier setzt dieser Band an. Ihm geht es darum, einfache, aber realistische Utopien anzureißen, die Science und Fiction, Wissenschaft und Vorstellungskraft narrativ aufeinander zu beziehen. Die Aufmerksamkeit der Autorinnen und Autoren, darunter Francis Heylighen, Charles Lumsden, Peter Glotz, Claus Leggewie, und Gundolf Freyermuth, richtet sich dabei nicht bloß auf die neuen Crossover-Wissenschaften, auf Bio- und Nanotechnologien, auf Computer- und Netzwerktechniken, auf Robotik und Posthumanismus, sondern auch und vor allem auf die klassischen Bereiche der Utopie, auf Politik und Arbeit, auf Kunst und Gesellschaft.
Rudolf Maresch ist freier Medientheoretiker und Publizist, Florian Rötzer Autor und Chefredakteur des Online-Magazins Telepolis. Sie sind Herausgeber des Bandes Cyberhypes (es 2202).



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